20.12.2011
Private Krankenversicherung: Gefangen in der ersten Klasse
Die privaten Krankenversicherer erhöhen die Prämien – teils um bis zu 70 Prozent. Wird Gesundheit bald unbezahlbar? Und wie können Versicherte gegensteuern
Auch wenn die Gesundheitsminister Bahr und Rösler die Versicherten in diesem Jahr mit größeren Gesundheitsreformen verschont haben: Die nicht enden wollenden Debatten über Zusatzbeiträge, diePleiten der City BKKund derBKK für Heilberufesowie die unschönen Schlagzeilen überden Umgang mit den Versicherten insolventer Kassensind nicht eben dazu angetan, das Vertrauen der Deutschen in die gesetzliche Krankenversicherung zu stärken. Im Gegenteil.
Der Wunsch, zum Privatpatienten aufzusteigen und jenseits von Kostendruck und Budgetierungen behandelt zu werden, wächst: Allein im ersten Halbjahr 2011 gewann die private Krankenversicherung (PKV) 54 000 neue Kunden – im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von etwa 20 Prozent. Dass Neukunden in der Privaten oft deutliche geringere Beiträge zahlen als bei AOK und Co., beflügelt das Geschäft zusätzlich.
Doch wo viel Licht ist, ist immer auch viel Schatten. Und so endet das Jahr 2011 für etliche der knapp neun Millionen Privatversicherten in Deutschland ausgesprochen unerfreulich. Die meisten Versicherer habenzum Jahreswechsel massive Prämienerhöhungen angekündigt. Aufpreise von zehn Prozent sind fast schon die Regel, in Extremfällen müssen die Kunden für ihren Versicherungsschutz sogar 70 Prozent mehr bezahlen.
13.12.2011
Tages- und Festgeld: Sparer können weit mehr als drei Prozent kassieren
Wer in der Eurokrise auf Nummer sicher gehen will, meidet die Börse und legt sein Geld auf Tages- und Festgeldkonten an. Bei 24-monatiger Bindung lassen sich bis zu 3,55 Prozent Zinsen einstreichen. Die Top-Angebote der Woche.
Rang eins bei zweijährigem Festgeld übernimmt die niederländische Garantibank. Sie bietet seit Wochenbeginn 3,55 Prozent, wie Sigrid Herbst von der Finanzberatung FMH sagt. Die Einlagensicherung des niederländischen Bankensystems garantiert pro Kunde bis zu 100 000 Euro.
Auf Platz zwei folgen die Bank of Scotland und die Isbank, Tochter eines türkischen Geldhauses. Beide zahlen 3,50 Prozent. Die Isbank verlangt eine Mindestanlage von 2500 Euro. Sie gehört dem Einlagesicherungsfonds deutscher Banken an, er garantiert je Kunde 19 913 000 Euro. Bei der Bank of Scotland deckt der britische Einlagensicherungsfonds Sparbeträge bis 85 000 Pfund Sterling zu 100 Prozent ab. Weitere maximal 250 000 Euro garantiert die Einlagensicherung des Bundesverbands deutscher Banken.
09.12.2011
Inflation und Eurokrise: Die Immobilie als Vermögensschutz
Als sicherer Sachwert liegt Wohneigentum voll im Trend. Doch nicht immer sind Immobilien ein guter Inflationsschutz. Worauf Käufer achten müssen.
Nach Jahren leichter Rückgänge beobachten dieser Tage die Maklergesellschaften von LBS und Sparkassen selbst bei Immobilien aus dem Bestand wieder Preisanstiege: So kosteten gebrauchte Häuser derzeit im Bundesdurchschnitt rund drei Prozent mehr als noch im Vorjahr. Bei Eigentumswohnungen aus dem Bestand sei sogar ein Preiszuwachs von im Schnitt fünf Prozent zu beobachten.
30.11.2011
Gesetzliche Rentenversicherung: Die unbequemen Wahrheiten zum Thema Rente
Mit jeder neuen Hiobsbotschaft zur Rentenversicherung wächst bei den Deutschen die Angst vor Altersarmut. Doch ist das System wirklich so schlecht wie sein Ruf?
Es gibt kaum ein Thema, bei dem sich junge und alte Generation so unversöhnlich gegenüber stehen wie beim Thema Rente. Während die aktuelle Rentnergeneration über schwindende Kaufkraft klagt, ächzen die Jungen unter der immensen Abgabenlast – wohlwissend, dass sie den Lebensstandard der heutigen Senioren wohl nie erreichen werden.
Zwar kommunizieren Politiker in schöner Regelmäßigkeit, dass es gelungen sei, das System „zu stabilisieren.“ Zuletzt hieß es gar, die Renten in Deutschland könnten bis zum Jahr 2025 um insgesamt rund 35 Prozent steigen – was laut Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung einer durchschnittlichen Steigerungsrate von gut zwei Prozent entspräche.
Ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums wies aber darauf hin, dass das kein Versprechen sei – „sondern eine reine Modellrechnung“. Und der liegen naturgemäß bestimmte Annahmen – etwa über Lohnentwicklung und Beschäftigungsquoten – zu Grunde. Treten die nicht ein, hat das natürlich auch Folgen für die Entwicklung der Renten.
24.11.2011
Börsenausblick: Zu welchen Anlagen die Profis raten
Mit Sorge blickt Deutschlands größte Fondsgesellschaft DWS auf 2012 und die jüngsten Entwicklungen in der Schuldenkrise. Die Experten sehen trotz der Risiken aber auch Chancen für Anleger.
02.11.2011
Kfz-Policen: Warum halbierte Beitragssätze oft höhere Kosten bedeuten
Sparen beim Autofahren wird schwieriger. Zwar locken viele Kfz-Versicherer in der Wechselsaison mit aufgehübschten Rabattstaffeln und Zahlenkosmetik. Echte Billigangebote sind aber selten – und vor allem schwer zu finden.
31.10.2011
Private Krankenversicherung: Status ist nicht alles
Privatpatienten, die mehr verlangen als eine Vorzugsbehandlung beim Arzt, müssen ihren Versicherer mit größter Sorgfalt auswählen. Die Service-Mentalität der Gesellschaften variiert erheblich.
24.10.2011
Banken in der Krise: Den Versicherungen droht die Ansteckung
Jetzt auch noch die Versicherungen? Die Finanzaufsicht Bafin befürchtet, dass die Bankenkrise auch viele Versicherer mit in den Abgrund reißen könnte. Nun müssen sie wohl ihre Risiken offenlegen.
17.10.2011
Das unterschätzte Risiko
Wer ernsthaft erkrankt, dem droht nicht selten der soziale Abstieg – es sei denn, er besitzt eine private Invaliditätspolice. Leider halten nicht alle Produkte , was sie versprechen. Was Kunden wissen müssen.
27.09.2011
Fragwürdige Investitionen
Geld in Apple oder Google-Aktien stecken? Ein Schweizer bietet vermeintlich Besseres: Er wirbt für Investments in seine "Supernova-Energie AG" - als eines der wachstumsstärksten Unternehmen der nächsten Jahre. Experten warnen vor derart unseriösen Angeboten, die mit hohen Profiten locken.
26.09.2011
Wie sich Arbeitnehmer sinnvoll absichern
Jeder vierte Erwerbstätige scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus dem Arbeitsleben aus. Doch nur wenige haben sich privat gegen Berufsunfähigkeit abgesichert. Es ist riskant, sich alleine auf den Staat zu verlassen. [...]
Private Vorsorge ist daher Pflicht. Denn immerhin jeder Vierte wird berufsunfähig. Doch noch gehören entsprechende Versicherungspolicen zu den am stärksten vernachlässigten Versicherungen. Dabei sind sie für Jeden, der mit Arbeit sein Geld verdienen muss, unverzichtbar. Denn sie ersetzt im Versicherungsfall vollständig oder teilweise den Verdienstausfall.
26.09.2011
Goldpreis fällt so stark wie seit 30 Jahren nicht mehr
Gold und Silber erleben den größten Kursrutsch seit 30 Jahren: Weltweit trennen sich Anleger von ihren Beständen und horten Bargeld. Der Goldpreis rutschte zeitweise unter die Marke von 1600 Dollar.
21.09.2011
Was Sie bei einer privaten Rentenversicherung beachten müssen
Die private Rentenversicherung ist für viele ein wichtiger Teil der Altersvorsorge. Doch eine Untersuchung der Zeitschrift "Finanztest" zeigt: Die Angebote unterscheiden sich oft um mehrere tausend Euro. Vorsichtig sollte der Kunde bei allzu vollmundigen Werbebotschaften sein.
20.09.2011
Banken tricksen mit teuren Dispokrediten
Die deutschen Geldinstitute geraten in die Kritik: Verbraucherschützer werfen den Banken vor, ihre Kunden beim Kampf gegen Schulden falsch zu beraten. Wer einen teuren Dispokredit in einen günstigen Ratenkredit umwandeln will, bekommt oft eine Abfuhr - mit fadenscheinigen Argumenten.
15.09.2011
Beim Studieren nichts riskieren: Wie Studis richtig vorsorgen
Bonn, 15. September 2011: Das Abitur in der Tasche und die Zukunft noch ungeschrieben – so beginnt jetzt im Herbst für viele Schulabgänger die Studienzeit. Diese neu gewonnene Unabhängigkeit bedeutet aber auch neue Verantwortung. Wo bisher die elterliche Versicherung im Ernstfall zur Stelle war, müssen viele "Studis" jetzt selbst vorsorgen. Doch welche Versicherungen sind für den ersten Schritt ins Eigenleben wirklich sinnvoll?
06.09.2011
Wo das Konto wirklich kostenlos ist
Warum jeden Monat fünf oder zehn Euro zahlen, wenn es auch kostenlos geht? Viele Banken bieten ein Gratiskonto an. Die Zeitschrift "Finanztest" hat geprüft, ob die Angebote halten, was sie versprechen.
26.08.2011
Deutsche horten mehr Geld denn je
Das Chaos an den Finanzmärkten ist groß - doch die Deutschen haben immer mehr Geld. Ihr Vermögen in Form von Bankeinlagen, Wertpapieren und Versicherungsansprüchen liegt bei über vier Billionen Euro. Gleichzeitig bauten die privaten Haushalte ihren Schuldenberg geringfügig ab.
23.08.2011
Altersarmut: Hunderttausende Rentner aufs Dazuverdienen angewiesen
Im Vergleich zu 2000 hat sich die Zahl der Rentner um fast 60 Prozent gesteigert, die nebenher jobben müssen. Auch staatliche Grundsicherung ist häufiger nötig.
Die Zahl von Rentnern in Deutschland, die zusätzlich zu ihrer Rente auf Geld aus Nebenjobs angewiesen sind oder staatliche Grundsicherung beantragen, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet, gingen 2010 rund 660.000 Menschen im Alter zwischen 65 und 74 Jahren einer geringfügigen Beschäftigung oder einem Minijob nach. Dies seien 244.000 mehr als im Jahr 2000, was einem Anstieg um 58,6 Prozent entspreche. 400.000 über 65-Jährige beantragten und erhielten laut dem Bericht im Jahr 2009 die staatliche Grundsicherung im Alter, 2003 waren es 258.000.
15.08.2011
Garantiezinssenkung: Deutsche schlecht informiert
Ab 1. Januar 2012: Zinssatz sinkt von 2,25 auf 1,75 Prozent
[…] Von den 18 Prozent, die Kenntnis darüber haben, dass es Veränderungen beim Garantiezins geben wird, weiß wiederum die Hälfte nicht, dass es sich dabei um eine Absenkung und nicht um eine Erhöhung des Garantiezinses handelt. Somit ist nur rund ein Zehntel der Befragten über die einschneidende Änderung korrekt informiert. Vor allem bei der jüngeren Bevölkerung herrscht Unwissenheit. […]
"Garantiezins ist nicht alles"
[…] "In der Summe halten Lebensversicherungen mit einer jährlichen Verzinsung von derzeit um die 4,8 Prozent gut mit anderen, aber weitaus risikoreicheren Anlageprodukten, mit. Darüber hinaus sind diese Produkte steuerlich begünstigt und decken das Todesfallrisiko ab" […]
09.08.2011
Damit der Urlaub "die schönste Zeit des Jahres" bleibt

